Onlineshop Ziele

Sie wollen schon lange einen neuen Onlineshop einrichten, um für Ihr Geschäft den „Turbo“ einzuschalten? Doch Sie zögern, weil Sie zu viele Dinge darüber nicht wissen. Sie beschäftigen sich immer mit anderen Dingen, Ihr Tagesgeschäft muss schließlich am Laufen gehalten werden. Doch so wird es nie etwas mit dem Onlineshop. So ging es auch Anika, die schließlich Hilfe von ihrer Tochter bekam:

Anika, Besitzerin eines T-Shirt Ladens macht den ersten Schritt zu Einrichtung eines neuen  Onlineshops: Nachdenken und das Ziel festlegen.

Annika hat einen gut gehenden kleinen T-Shirt Laden in der Altstadt eines Touristenortes mit viel Laufkundschaft. Der Laden kann an der bestehenden Stelle zwar nicht vergrößert werden, doch Annika möchte dort nicht weg. Seit fast 2 Jahren schiebt sie nun schon ein Vorhaben vor sich her, den Verkauf mit Hilfe eines Onlineshops zu erweitern. Lager und Produktion könnte Sie in ihrem Wohnhaus außerhalb der Altstadt durchführen, dort ist Platz genug.

Doch das Thema ist ihr unheimlich. Sie hat zwar eine WordPress Website, doch über die Technik einer Shop Erweiterung weis sie so gut wie nichts. Zudem wurde sie von mehreren Bekannten gewarnt, das es viele rechtliche Hürden gibt, einen eigenen Onlineshop zu betreiben. Und durch die neue DSGVO sei das alles noch viel schlimmer geworden.

Ihre Tochter Saskia – eine angehende Journalistin – kommt ihr schließlich zur Hilfe. „Mama,“ sagt sie, „wir nehmen uns mal einen ganzen Nachmittag Zeit und schreiben zusammen auf, was Du mit dem Onlineshop eigentlich erreichen willst. Glaube mir, wenn wir das gründlich machen, ergeben sich daraus die nächsten Schritte. So kommst Du weiter und hast bald Deinen neuen Onlineshop.“

Gedanken frei fließen lassen

Bei einer Kanne Tee sitzen Anika und Saskia nun am Küchentisch und haben sich mindestens 2 Stunden Zeit vorgenommen. Saskia erklärt, wie sie vorgehen: In meinem Studium hat mir mal ein Kommilitone sehr geholfen, mein Schreibblockaden aufzulösen. Du hast zwar keine Schreibblockade, aber etwas Ähnliches und ich konnte mir von ihm paar Tricks abschauen. Erzähle einfach mal, was Du von dem Onlineshop willst. Wenn Du ins Stocken kommst, helfe ich Dir weiter.

Anika redet zunächst darüber, dass sie jetzt schon T-Shirts per Post verschickt. Sie zeigt in ihrem Laden viele eigene Entwürfe, die sie in kleinen Stückzahlen selbst produziert und daher nicht in allen Größen vorrätig hat. Doch sie bietet immer an, die gewünschte Größe und auch bestimmte Ergänzungen des Design individuell nachzuproduzieren und den Kunden zu schicken.

Es wäre natürlich schön, meint Anika, wenn die Kunden im Onlineshop eigene Größenangaben machen und das T-Sirt Design nach eigenen Wünschen ergänzen könnten. Aber so etwas geht vermutlich nicht oder wird viel zu teuer.

Saskia greift kurz ein: Ich habe die Idee aufgeschrieben. Und höre bitte damit auf, alles gleich zu bewerten. Jetzt geht es nur darum, was Du willst und brauchst. Stell Dir eine Supersoftware vor, die alles kann und nicht viel kostet. Lasse Deine Gedanken frei fließen.

Fragetechnik

Nach einiger Zeit kommen Anika keine neuen Ideen und sie kreist immer wieder um dieselben Themen. Doch darauf ist Saskia vorbereitet. Ich habe hier ein paar Fragen zu konkreten Onlineshop Themen, die ich in einem Blog Artikel gefunden habe, und stelle Dir ab und zu eine davon.

Mit diesen Fragen gibt Saskia der Ideensammlung Richtung und Struktur. Meist hat Anika nach einer Frage wieder etliches zu sagen. Es sind Fragen zum Sortiment des Onlineshops, zum Aussehen der einzelnen Produktseiten, ob der Verkauf nur in Deutschland oder weltweit erfolgen soll, wie Anika den Shop ihren Kunden bekannt machen möchte, ob es Vergünstigungen (Gutscheine) für diese geben soll usw.

Und sie stellt auch Fragen, welche andere Personen beteiligt werden sollen: Mit wem klärst Du rechtliche Fragen? Sollen andere den Shop testen, bevor er Online geht und Dir Ihre Meinung dazu sagen? Wer soll sich um der kümmern, wenn er läuft? Stellt Du jemanden dafür ein?

Geschäftspläne und –träume sind die Basis

Das Lieblingsthema von Anika sind ihre langfristigen Geschäftspläne. Sie spricht immer wieder darüber, welchen Spaß ihr vor das Design von T-Shirts macht. Sie würde gerne mehr verkaufen, um mehr Zeit für Designarbeiten zu haben, auch wenn deren Ertrag zunächst ungewiss ist. Doch dann zweifelt sie. Was hat das eigentlich mit dem Onlineshop zu tun?

Saskia entgegnet: Deine geschäftlichen Pläne sind ganz wichtig für den Onlineshop, denn er soll diese ja unterstützen. Also lass Dich nicht hemmen und erzähle einfach weiter. Derjenige, der den Shop umsetzt, soll sich Gedanken machen, mit welchen Mitteln er Deine Pläne und Träume unterstützt.

Das Ergebnis

Das Brainstorming am Küchentisch war am Samstagnachmittag und schon am Sonntagabend präsentiert Saskia ihrer Mutter das Ergebnis. Ich habe Dir mal das Wichtigste auf einer knappen DIN A4 Konzeptseite zusammengeschrieben. Der Rest befindet sich in einem eigenen Dokument, in das man später bei Bedarf nochmal reinschauen kann. Mit dem Konzept kannst Du jetzt zu zwei bis drei Anbietern gehen, und Dir ein erstes Angebot machen lassen. Damit sollten diese schon recht präzise Aussagen zu den Kosten machen können. Und aus den Antworten kannst Du vielleicht auch erkennen, ob diese geeignet für die Umsetzung Deines Onlineshops sind und ob Du mit ihnen zusammenarbeiten möchtest.

Eine der Kernaussagen ist, das der Shop zwar für den Verkauf von T-Shirts gemacht ist, zusätzlich jedoch die Aufmerksamkeit von zahlungskräftigen Kunden gewinnen soll, für die Anika dann individuelle Designs herstellen kann. Beispiele dafür aus ihrem Kundenkreis sind T-Shirts für Firmenveranstaltungen, Junggesellinnenabschiede, und auch für Vereine und andere Organisationen.

Im Shop sollen daher Konfigurationsmöglichkeiten für Größe und Farbe vorgesehen sein. Wenn es jedoch um individuelles Design geht, dann soll es unübersehbar zu einer Aktionsmöglichkeit kommen, um mit Anika Kontakt aufzunehmen, um ein individuelles Angebot mit Beratungsgespräch anzufordern.

Es soll sich also um einen Onlineshop mit „Beratungsausgang“ handeln. Bei den individuellen Designs soll der Shop zudem Nachbestellmöglichkeiten anbieten, die nur von ausgewählten Personen benutzt werden können.

Ein paar weitere Featues der Shops hat Saskia in ähnlicher Weise beschrieben. Weiterhin hat sie eine erste Recherche nach möglichen Anbietern durchgeführt. Gleich in der nächsten Woche will Anika diese nun kontaktieren, damit der Onlineshop endlich ins Laufen kommt.

Nicht warten, sondern jetzt starten

Anika blickt zufrieden auf ihr neuestes T-Shirt Design. Sie ist sich jetzt sicher, dass sie in Zukunft mehr Designs verkaufen kann und Laden und Shopversand vermutlich von Mitarbeitern betreuen lässt. Einer der kontaktierten Anbieter hat in seiner Antwort in präziser und gut verständlicher Sprache aufgezeigt, wie er aus dem Konzept einem Onlineshop machen wird. Da dieser all ihre Sonderwünsche mit Hilfe von Standarbbausteinen umsetzen kann, kostet es um einiges weniger, als sie erwartet hatte. Sie hat schon mit dem Anbieter gesprochen und ein gutes Gefühl, so dass sie ihm den Auftrag für die Umsetzung des Shops erteilen wird.

Vielleicht haben Sie nicht wie Anika eine Tochter, die Ihnen beim ersten Schritt hilft. Doch wenn Sie zu uns kommen, bieten wir Ihnen ein unverbindliches Beratungsgespräch an und haben die Organisation eines Brainstorming Workshops für die Erarbeitung und präzise Formulierung Ihrer Ziele im Dienstleistungsangebot.

Um einen Vorgeschmack darauf zu bekommen, lesen Sie unseren Blogartikel Hundert Fragen zu Ihrem Onlineshop.

Warten Sie nicht, denn je früher Sie starten, desto eher erreichen Sie das Ziel Ihrer Geschäftsträume!

Nachdenken über die Ziele des Onlineshops – Brainstorming Workshop als Dienstleistung von Datenwege Informatik
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